Der Leonberger

(Definition von Wikipedia)

Der Leonberger ist eine von der FCI anerkannte deutsche Hunderasse (FCI-Gruppe 2, Sektion 2.2, Standard Nr. 145).

Herkunft und Geschichtliches

Der heutige Leonberger entstand in Leonberg durch die Kreuzung von Bernhardiner, Neufundländer und Pyrenäenberghund. Ende der dreißiger, Anfang der vierziger Jahre des 19. Jahrhunderts kreuzte Heinrich Essig, Stadtrat in Leonberg, eine schwarzweiße Neufundländerhündin (als bevorzugtes Motiv des Malers Edwin Landseer unter dem Namen Landseer bekannt) mit einem langhaarigen Bernhardinerrüden. Später wurden weitere Bernhardiner sowie ein Pyrenäenberghund für die Zucht verwendet.

Die beiden Weltkriege hätten fast das Ende dieser Rasse bedeutet. Ein paar Liebhaber der Rasse konnten sie jedoch erhalten. Inzwischen gibt es weltweit verschiedene Leonberger-Vereine, die sich der Zucht annehmen.

In der Kynologie gibt es Hinweise, dass im Jahr 1625 die Fürstenfamilie von Metternich eine Zucht von Hunden besaß, die dem Leonberger ähnelten; so soll dieser Typ schon lange in dem Gebiet Rätische Alpen und in Schwaben heimisch gewesen sein.

Beschreibung

Der Leonberger ist aufgrund seiner Ahnen ein sehr großer Hund und kann bei einer Schulterhöhe von bis zu 80 cm bis zu 75 kg wiegen. Das Haar ist mittelweich bis derb, reichlich lang, anliegend, an Hals und Brust bildet es ein Mähne, löwengelb, rot, rotbraun, auch noch sandfarben (fahlgelb, cremefarbig) und alle Kombinationen zwischen ihnen, jeweils mit schwarzer Maske; schwarze Haarspitzen sind zulässig. Die Ohren sind hoch und nicht weit hinten angesetzt, hängend, mittelgroß, anliegend, fleischig.

Wesen

Familienhund, der aufgrund seiner Gelassenheit und hohen Reizschwelle auch durch kleine Kinder nicht zu beeindrucken ist.